Energie vor Zeit – die wichtigste Umstellung
Plane anspruchsvolle Aufgaben in deine Hoch‑Energie‑Zeiten (oft Vormittag), Routine in Täler. Schalte Ablenkungen, blocke Kalenderfenster und starte mit 10 Minuten „Warm‑Up“ (Notizen ordnen, Ziel notieren).
Achte auf Schlaf (7–9 Stunden), regelmäßige Bewegung (2–3× pro Woche) und kurze Pausen – das ist keine Kür, sondern Teil deiner Leistung.
Der 45/15‑Rhythmus
45 Minuten Fokus, 15 Minuten aktiv erholen (Bewegung, Luft, Wasser). Zwei Blöcke pro Tag liefern mehr als 5 Stunden „Pseudo‑Arbeit“.
Kombiniere mit „Daily Top 3“ – drei Aufgaben, die heute wirklich zählen. Der Rest ist Bonus.
Werkzeuge & Routinen
Kalender für Blöcke, To‑Do‑App (Kanban/Boards), Anki/Karteikarten für Wiederholung, Notizsystem (z. B. PARA).
Freitags‑Review: Was war gut? Was stresst? Was ändere ich nächste Woche? Kurze, ehrliche Notizen reichen.
Wenn es zu viel wird – Warnsignale & Hilfe
Anhaltende Schlafprobleme, dauerndes Grübeln, Rückzug – nimm Signale ernst. Sprich früh mit Mentor:in, Studienberatung oder vertrauten Personen.
Studierende dürfen Unterstützung nutzen – das ist Stärke, keine Schwäche.
2+3‑Spezial: Prüfungswochen & Releases
In Prüfungsphasen: Termine runterfahren, Fokus auf Wiederholung, täglich Bewegung & Schlaf. Vor Releases: Puffer einplanen, Verantwortlichkeiten klären, klar kommunizieren.
Fazit: Klarheit + Fürsorge = Leistung
Du bist kein Roboter. Wer sich gut organisiert und gut mit sich umgeht, liefert länger besser – und hat mehr Spaß am Studium.
Nächster Schritt: Nutze das 2+3‑Wochenmodell clever – blocke 2 Tage für die Hochschule (Theorie & Übung) und 3 Tage fürs Unternehmen (Praxis & Umsetzung). Dokumentiere wöchentlich deine „Weeknote“ (3 Learnings, 2 Ergebnisse, 1 nächstes Ziel).
Finanzen: In unseren dualen Programmen liegt das Gehalt typischerweise bei 1.400–1.600 € brutto/Monat; die Studiengebühren übernimmt dein Praxispartner immer vollständig.