Was IoT praktisch bedeutet
Ein Sensor misst (Temperatur, Vibration, Standort), ein Gerät sendet die Daten, ein Server speichert und visualisiert sie. Ziel: bessere Entscheidungen – z. B. Wartung planen, Energie sparen, Prozesse transparenter machen.
Du arbeitest an der Schnittstelle von Hardware, Netzwerk und Software – spannend und vielseitig.
Architektur – der rote Faden
Geräte/Sensoren → Gateway (Sicherheit, Batch) → Nachrichtendienst (z. B. MQTT‑Prinzip) → Verarbeitung (Funktionen/Worker) → Datenbank → Dashboard/Alarm.
Wichtig: robuste Wiederverbindung, Offline‑Puffer, klare Schemas und Logs.
Dein Mini‑Projekt: Raumklima überwachen
Baue mit einem günstigen Sensor eine kleine Messstrecke. Sende Werte an einen Dienst, speichere in einer Datenbank und stelle ein Dashboard bereit. Lege Schwellenwerte fest und triggere Benachrichtigungen.
Dokumentiere Setup, Datenformat, Sicherheit (keine Roh‑Keys öffentlich) und Kosten – perfekt fürs Portfolio.
Sicherheit & Datenschutz
Standard‑Passwörter ändern, Zertifikate nutzen, Geräte aktuell halten. Daten minimieren – nur, was du brauchst. Logs überprüfen.
In Unternehmen gelten zusätzliche Regeln – kläre Freigaben und Verantwortlichkeiten.
2+3‑Rhythmus sinnvoll nutzen
Hochschule: Grundlagen Elektronik/Netzwerke/Cloud. Unternehmen: ein echtes Gerät anbinden, Monitoring bauen, Ausfälle analysieren.
Jeder Sprint liefert ein sichtbares Ergebnis – so lernt dein Team mit.
Karriere & Ausblick
Rollen: IoT‑Developer, Embedded/Edge‑Engineer, Cloud‑Integrator. Später Architektur oder Produkt – je nach Interesse.
Nächster Schritt: Nutze das 2+3‑Wochenmodell clever – blocke 2 Tage für die Hochschule (Theorie & Übung) und 3 Tage fürs Unternehmen (Praxis & Umsetzung). Dokumentiere wöchentlich deine „Weeknote“ (3 Learnings, 2 Ergebnisse, 1 nächstes Ziel).
Finanzen: In unseren dualen Programmen liegt das Gehalt typischerweise bei 1.400–1.600 € brutto/Monat; die Studiengebühren übernimmt dein Praxispartner immer vollständig.