Dualer Studienvertrag – Rechte, Pflichten & Prüfungsphasen verständlich erklärt

Studium
8–9 Min Lesezeit · von gotoitcareer.study

Ein klarer Vertrag schafft Sicherheit. Dieser Leitfaden erklärt die typischen Punkte in dualen Studienverträgen, zeigt, worauf du achten solltest, und wie du Prüfungsphasen entspannt organisierst – mit Checklisten für Start & Semester.

Was ein dualer Vertrag regelt

Arbeitszeit, Vergütung, Urlaubsanspruch, Probezeit, Einsatzbereiche, Mentoring, Datenschutz – und oft Zusatzleistungen wie Notebook, ÖPNV‑Zuschuss oder Weiterbildungen.

Wichtig: Bei unseren Programmen werden die <strong>Studiengebühren vollständig vom Praxispartner übernommen</strong>. Das steht klar im Vertrag – frage nach, wenn etwas unklar ist.

Arbeitszeit & 2+3‑Wochenmodell

Typisch sind zwei Studientage (Vorlesungen, Übungen) und drei Praxistage (Projekte, Meetings). In Prüfungswochen gibt es oft flexible Regelungen – z. B. Lernzeit oder angepasste Arbeitszeiten. Kläre das früh mit deinem Team.

Überstunden? In der Regel nicht vorgesehen. Wenn es mal eng wird (Release), sollten Ausgleich & Kommunikation klar sein.

Urlaub, Krankheit, Prüfungen

Urlaub planst du am besten außerhalb der Prüfungsphasen. Krankmeldungen gelten sowohl für Unternehmen als auch für die Hochschule – informiere beide Seiten.

Prüfungen haben Vorrang. Halte Deadlines im Team transparent, plane Puffer und sprich früh über Engpässe.

Leistungen & Entwicklung

Mentoring, Feedback‑Gespräche, Lernziele pro Semester, Budget für Kurse/Prüfungen – gute Verträge verankern Entwicklung. Frage nach, wie Erfolge gemessen werden und wie Übernahmen typischerweise laufen.

Dokumentiere deine Ergebnisse (Weeknotes, Portfolio) – das macht Gehaltsgespräche und Übernahmen einfacher.

Checkliste vor der Unterschrift

Sind 2+3‑Regelung, Gehalt (1.400–1.600 € brutto), Studiengebühren‑Übernahme und Urlaubsanspruch konkret? Gibt es Regelungen für Prüfungsphasen, Arbeitsmittel, Datenschutz?

Lass dir Zeit zum Prüfen, hake nach, wenn Klauseln unklar sind, und halte Absprachen schriftlich fest.

Fazit: Klarheit schafft Fokus

Mit einem verständlichen Vertrag kannst du dich aufs Wesentliche konzentrieren: Lernen, liefern, wachsen. So startest du stark ins duale Studium.

Nächster Schritt: Nutze das 2+3‑Wochenmodell clever – blocke 2 Tage für die Hochschule (Theorie & Übung) und 3 Tage fürs Unternehmen (Praxis & Umsetzung). Dokumentiere wöchentlich deine „Weeknote“ (3 Learnings, 2 Ergebnisse, 1 nächstes Ziel).

Finanzen: In unseren dualen Programmen liegt das Gehalt typischerweise bei 1.400–1.600 € brutto/Monat; die Studiengebühren übernimmt dein Praxispartner immer vollständig.

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